Killer Cruise

Killer Cruise

Heute wird es hier auf Ani´s Advice spannend, mysteriös und lebensgefährlich…Packt eure Koffer und bereitet euch auf eine unvergessliche Kreuzfahrt vor… achso, stimmt, Corona…da war ja was. Naja gut, zumindest stechen wir gemeinsam auf einem Spielbrett in See.

Mein absoluter Lieblingsautor Sebastian Fitzek („wissen die Wenigsten“, würde Felix Lobrecht an dieser Stelle ironischerweise sagen) ist nicht nur begabt, was das Schreiben von Thrillern angeht, sondern tobt sich auch in der Welt der Spiele aus. Sein neuestes Spiel Killer Cruise erinnert von der Szenerie definitiv an eines seiner Bücher „Passagier 23“. Dennoch hält dieses Spiel seine ganz eigene Storyline für euch bereit. An dieser Stelle ein großes Shoutout an meine Freundin Milena, die mir dieses unfassbar gute Spiel zum Geburtstag geschenkt hat.

Den ersten Wow-Effekt bietet schon mal die Verpackung des Spiels, denn diese ist quasi auch direkt das Spielbrett. Indem ihr den Karton der Anleitung nach entfaltet und ausbreitet, entsteht ein Spielbrett in Form eines Kreuzfahrtschiffes, geht´s noch authentischer? Zugegeben, der Aufbau gestaltet sich bei den ersten Spielrunden etwas schwierig, aber sobald ihr das Prinzip dahinter verstanden habt, geht es dann doch recht schnell. Und der Aufwand lohnt sich definitiv!

Ich werde euch natürlich nicht die ganze Anleitung vorpredigen, sondern euch nur einen groben Überblick geben, damit ihr für euch selbst entscheiden könnt, ob Killer Cruise das Highlight eures nächsten Spieleabends wird.

Worum geht es bei „Killer Cruise“ und was ist das Außergewöhnliche an diesem Brettspiel?

Es gibt ein Unter,- ein Mittel- und ein Oberdeck und euer Team muss es schaffen, sich selbst sowie die anderen Passagiere vor dem Killer zu retten, der auf dem Kreuzfahrtschiff sein Unwesen treibt. Ihr startet mit drei von vier Spielfiguren plus dem Killer auf dem Oberdeck. Nach und nach könnt ihr durch das Auflösen von verschiedenen Passagierkarten und das Kombinieren von Schlüsseln (darauf gehe ich jetzt nicht genauer ein, soll ja spannend bleiben) die einzelnen Räume des Oberdecks so öffnen, sodass ihr von dort direkt auf das Mitteldeck gelangt. Löst ihr also beispielsweise eine Passagierkarte im so genannten Kinderclub und es steht eine der Spielfiguren in diesem Raum, dann wird euch der Weg in den Kinderclub auf dem Mitteldeck eröffnet.

Sobald ihr vier Räume des Mitteldecks „entdeckt“ habt, befreit ihr eure vierte Spielfigur, die bisher auf dem Mitteldeck festgehalten wurde. Dadurch erhaltet ihr eine Person mehr, die euch behilflich sein kann. Nun müsst ihr wiederum Passagierkarten lösen und Schlüssel richtig kombinieren, um vom Mitteldeck auf das Unterdeck zu gelangen. Dabei solltet ihr die ganze Zeit ein Auge auf den Killer haben, der durch „Killer-Karten“ Raum für Raum vorrückt und euch so immer näherkommt.

Jedes Mal, wenn ihr einen Raum auf dem Mitteldeck öffnet und auf das Unterdeck kommt, erhaltet ihr einen Hinweis. Diese Hinweise führen euch immer näher zu einem Psychopathen, der sich auf dem Unterdeck versteckt. Denn natürlich hat es dem lieben Herrn Fitzek nicht einfach nur gereicht, einen Killer auf das Schiff zu schicken, es musste auch unbedingt noch ein weiterer gefährlicher Gegner für Furcht sorgen. Sofern ihr euch sicher seid, wo sich der Psychopath aufhält, könnt ihr dies mit der Lösungskarte überprüfen.

Habt ihr es geschafft? Respekt, ich habe zwei Anläufe gebraucht, bis ich es geschafft habe und ich bin wirklich ständig unter Druck geraten, wenn der Killer mal wieder weiterlaufen durfte.

Was mir an Killer Cruise besonders gefällt:

Erst einmal finde ich es super, dass alle gemeinsam im Team arbeiten (zwischen zwei und vier Spieler*innen sind nötig) und nicht dieser klassische Konkurrenzkampf ausbricht. Außerdem müsst ihr zwar einerseits strategisch vorgehen, andererseits könnt ihr auch einfach mal Pech haben, wenn zu viele Killer-Karten auf einmal gezogen werden und der Killer euch bzw. die anderen Passagiere so doch noch erwischt. Ein weiterer, positiver Punkt ist auf jeden Fall die Variabilität des Spiels. Es gibt insgesamt 24 verschiedene Varianten, mit denen ihr Spielen könnt. Dabei werden die Hinweise beim Aufbau jedes Mal unterschiedlich verteilt. Damit kann ich euch garantieren, dass niemals Langeweile aufkommt und das Spiel gefühlt unendlich oft spielbar ist.

Hier könnt ihr Killer Cruise direkt für euren nächsten Spieleabend kaufen.

HAVE FUN!

PS: Ich war zwar noch nie ein großer Kreuzfahrt-Fan, aber sowohl das Spiel als auch das Buch Passagier 23 von Sebastian Fitzek sind sehr zu empfehlen, auch, wenn ihr eben noch nicht zur Altersklasse 70 plus gehört. Aber Vorsicht: Definitiv nichts für schwache Nerven!

Killer Cruise

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